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Poolchemie

Ist Poolchemie notwendig?

PoolchemiePoolchemie wird oft benutzt, um das Wasser klar zu halten und vor allem um der Verunreinigung durch Keime entgegenzuwirken. Dabei greifen die meisten Poolbesitzer zu Chlor. Dieses wird dann oft in Form von Chlortabletten in dem Poolwasser aufgelöst und trägt so langfristig dazu bei, dass sich keine Keime bilden. Eine andere weit verbreitete Möglichkeit ist die Reinigung mit Chlorgranulat. Dieses wird meistens bei einer so genannten Stoßreinigung angewendet, wenn das Poolwasser bereits verschmutzt ist und sich Algen gebildet haben. Wenn sie sich dafür entscheiden sollten, dann empfehlen wir ihnen, das Chlorgranulat wirklich nur dann ins Wasser zu geben, wenn es sehr nötig ist. Außerdem sollten sie unbedingt auf die richtige Dosierung achten. Vorsichtshalber ist es zusätzlich noch empfehlenswert, das Granulat abends anzuwenden, sodass dieses sich über Nacht vollkommen auflösen kann. Am nächsten Morgen, wenn man den Pool wieder nutzen möchte, ist das gewünschte Resultat zu sehen.

gesundheitliche Folgen:

Chlor ist ein sehr radikales Element, dass sehr gerne mit allen anderen Dingen reagiert. Daher kann es auch für die Nutzer des Pools oder des Schwimmbades gesundheitsschädlich sein. Gerade Kinder tragen häufig gesundheitliche Schäden davon, wenn sie zu oft in chlorhaltigem Wasser plantschen. Allergische Erkrankungen im Bereich der Atemwege sowie chronisches Asthma treten im Durchschnitt häufiger bei Kindern auf, welche oft mit Chlor in Kontakt kommen. Zusätzlich schädigt Chlor den Bronchien. Insgesamt kann man also sagen, dass Chlor einige Nachteile mit sich bringt, so dass man auf jeden Fall überlegen sollte, ob man wirklich auf die Nutzung von Chlor angewiesen ist. Eine gute Sandfilteranlage reicht bei vielen Poolliebhabern völlig aus und auch im Bereich der Poolchemie gibt es effektive Alternativen zu Chlor. Da können wir als Team die Verwendung von Aktivsauerstoff empfehlen.

Der richtige PH-Wert:

Jedem Poolbesitzer sollte der PH-Wert ein Begriff sein. Dieser ist eine Art Maßstab dafür, wie sauer, beziehungsweise wie alkalisch etwas ist. Die Skala reicht von null bis 14, wobei ein kleiner Wert (unter sieben) eine Säure darstellt und man anhand eines großen Wertes (über sieben) eine Base erkennen kann. Das Poolwasser sollte immer schwach alkalisch sein, wobei der PH-Wert im Optimalfall zwischen 7,2 und 7,6 liegen soll. Messen lässt sich das ganze einfach mit einem dafür vorgesehenen Farbmessgerät. Dazu finden sie HIER eine Übersicht auf Amazon. Wenn das Messergebnis dann von der Norm abweicht, sollten PH-Wert-steigernde und PH-Wert-senkende Mittel eingesetzt werden, da nicht neutrales Wasser den Badenden oder das Material des Schwimmbeckens und des Poolzubehörs angreift.

Alternativen zur Poolchemie:

Wie schon im oberen Absatz erwähnt, kann ein guter Poolfilter den Einsatz von Poolchemie ersetzen. Dies gilt aber meistens nur für Sandfilteranlagen. Kartuschenfilter haben nicht so eine gute Leistung wie Sandfilter und schaffen es daher in der alleinigen Anwendung oft nicht ausreichend. Aber auch im Bereich der Poolchemie gibt es Alternativen zu Chlor, sodass eine chemische Reinigung ohne gesundheitliches Risiko möglich wird.

Wenn sie weitere nützliche Infos suchen, schauen sie sich HIER auf unserer Startseite um. Zu der Vorstellung der Testkriterien und den anderen Testberichten kommen sie HIER. Des Weiteren finden sie HIER Informationen über das Anschließen ihrer Sandfilteranlage und HIER finden sie alles über einen Eigenbau einer Sandfilteranlage.